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N52.
239030°
E13.
127884°

Bauernmuseum Blankensee, Trebbin

Denkmalgerechte Sanierung der lehmverputzten Außenfassade, des Besuchereingangs sowie der historischen Haustür

Umsetzung durch

Stadt Trebbin / Projektleitung: Karin Kroll

Das denkmalgeschützte Bauernhaus ist eines der ältesten Häuser der Gegend und überregional bekannt. Das Mittelflurhaus stammt aus der Zeit um 1740 und wurde als Wohn-Stall-Gebäude genutzt. In den 1970er Jahren durch die Blankenseer vor dem Verfall gerettet, beherbergt es seit 1981 eine authentische Wohnsituation der Bäuerinnen und Bauern vor rund 200 Jahren. Die Sammlung geht auf den Pfarrer Peters zurück, der als Heimatforscher auch den Grundstein für die archäologischen Zeugnisse aus Bronze-, Stein- und Eisenzeit legte. Die Fundstücke dieser Zeit sind in der oberen Etage zu sehen. Im Dachgeschoss wird jährlich eine Sonderausstellung präsentiert, die jeweils Themen der Dauerausstellung aufgreift und vertiefend darstellt. Es besteht eine enge Kooperation mit der ortsansässigen Grundschule, jährlich finden jahrgangsübergreifende Projekttage statt, die sowohl das bäuerliche Leben als auch den Baukörper vermitteln.

Im Rahmen des Soforthilfeprogramms wird eine denkmalgerechte Sanierung der lehmverputzten Außenfassade, des Besuchereingangs sowie der historischen Haustür umgesetzt.

Projekt­details

Art der Einrichtung

Freilichtmuseum

Bundesland

Brandenburg

Fördersumme DVA

17.148,45 €

Förderjahr

2021