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N51.
362569°
E11.
552238°

Bockwindmühle Leimbach, Querfurt-Leimbach

Landwirtschaftliches Museum: Bockwindmühle Leimbach; Sicherung des Baudenkmals, Schaffen von Ausstellungsflächen, Belichtung und Zuwegung

Umsetzung durch

Leimbacher Traditionsverein e.V. / Projektleitung: Dr. Dr. Meinolf Schultebraucks

Schon seit der Jungsteinzeit wird auf der Querfurter Platte mit ihrer fruchtbaren Lößbodendecke Getreide angebaut. Die Bockwindmühle in Leimbach ist somit wesentlicher Teil des Kulturerbes der Region und Repräsentant ihrer kulturellen Identität. Den Menschen in der Region soll das Bauwerk aus dem Jahr 1818 nun zugänglich gemacht werden. Das landwirtschaftliche Museum befindet sich noch in der Planungs- und Aufbauphase. Die imposante Mühlentechnik ist weitgehend erhalten. Neben technischen Aspekten soll den Besucherinnen und Besuchern auch das Leben des Müllers in der Mühle nahegebracht werden. In einer kleinen Ausstellung wird die Geschichte der Müllerfamilie, welche die Mühle 1818 bis 1948 betrieb, dokumentiert. Die Mühle steht am ursprünglichen Standort und liegt zum einen direkt am Himmelsscheibenradweg und zum anderen an der Straße der Romanik – beide sind von touristischer Bedeutung. Geplant ist, das Museum als Lern- und Veranstaltungsort mit gastronomischem Angebot auszubauen.

Die Mühle soll öffentlich zugänglich gemacht werden. Dafür werden im Rahmen des Förderprogramms die Sicherung des Kreuzbocks der Bockwindmühle, die Rekonstruierung der Holzfenster sowie die Wiederherstellung des Müllerstübchens realisiert.

Projekt­details

Art der Einrichtung

Landwirtschafts- oder Landtechnikmuseum

Bundesland

Sachsen-Anhalt

Fördersumme DVA

50.000,00 €

Förderjahr

2021