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N53.
400678°
E8.
144052°

Vareler Mühle, Varel

Verbesserung der Zukunftsfähigkeit des Museums "Vareler Mühle"

Umsetzung durch

Stadt Varel / Projektleitung: Ingrid Köhler

Die Vareler Windmühle aus dem Jahr 1848 ist eine fünfstöckige Holländer-Kappenwindmühle. Sie misst bis zur Spitze der Kappe rund 30 Meter und bis zur Spitze der aufrecht gestellten Flügel 39 Meter. Damit gilt die Vareler Windmühle als zweithöchste Mühle Deutschlands und als eine der größten Galerieholländer überhaupt. Bis 1965 war die Mühle noch voll in Betrieb. Nach einer aufwändigen Renovierung 1973-74 ist sie wieder voll funktionsfähig und dient seitdem als Museumsmühle. Auf den ehemaligen Mühlenböden werden heute bäuerliches Gerät, Handwerkszeug, Fischereigerätschaften und Haushaltsgegenstände gezeigt. Außerdem werden der Küstenschutz und der Deichbau sowie die Friesensportarten Boßeln, Klootschießen und Schleuderball dokumentiert. In einer Remise auf dem Mühlenhof und in einer Scheune werden in den Abteilungen Landwirtschaft, Industrie und Handwerk zahlreiche Geräte, Maschinen, Fahrzeuge und Produkte aus Varel und Umgebung ausgestellt.

Vereinsmitglieder bieten ehrenamtlich Gruppenführungen an. Um der Nachfrage an Führungen nachkommen zu können und auch Einzelbesucherinnen und -besuchern einen informativen Rundgang zu ermöglichen, sollen im Rahmen des Soforthilfeprogramms Audioguide-Geräte angeschafft werden. Weiterhin ist geplant, einen Außenbereich zu pflastern und zu überdachen, um die Veranstaltung „Vom Korn zum Mehl“, die vor allem von Schulen gebucht wird, wetterunabhängig durchführen zu können. Weitere Mittel fließen in den Bauunterhalt.

Projekt­details

Art der Einrichtung

Landwirtschafts-/Landtechnikmuseum, Baudenkmal

Bundesland

Niedersachsen

Fördersumme DVA

46.162,87 €

Förderjahr

2021